Betrüger tummeln sich im Internet und lauern ihren ahnungslosen Opfern mit ausgefeilten Methoden auf. Dabei kommen die meisten Nutzer im Netz früher oder später mit Betrügern in Kontakt, denn bereits der Empfang einer Phishing-E-Mail oder einer Kurznachricht bei Telegram oder Instagram darf als Kontakt bewertet werden. Es scheint, als hätten Kriminelle ein leichtes Spiel und das niemand in der Lage ist, ihnen Einhalt zu gebieten.

Doch dieser Eindruck täuscht, denn es stehen wirksam Mittel zur Verfügung, um sich gegen Betrüger zur Wehr zu setzen. Mit einem starken Anwalt im Rücken bestehen nicht nur bessere Aussichten auf Entschädigung im Falle eines Verfahrens, sondern Beratung und Expertise in allen technischen und juristischen Fragen. Doch welche rechtlichen Schritte unternimmt ein Anwalt überhaupt, wenn er Hilfe bei einem Krypto-Betrug leistet?

Das Erstgespräch zwischen Forensiker und Mandant

Das Erstgespräch ist nicht nur ein Moment der Wahrheit in Bezug auf das einander Kennenlernen, sondern erfüllt einen wichtigen Zweck. Wer wurde geschädigt, was ist abhandengekommen und – ganz besonders wichtig – wie ist die Tat abgelaufen? Diese Fragen klärt zunächst unser Team aus Forensikern.

Diese Rekonstruktion hat für den späteren Verlauf eine große Bedeutung, denn nur wenn diese Fragen so präzise wie möglich beantwortet werden können, ist es möglich folgerichtig zu handeln. Auch wenn sich der Laie diese Fragen selber stellen und beantworten kann, so ist der erfahrene Anwalt bereits jetzt unersetzlich. Denn jedes Detail lenkt den Fall in eine andere Richtung und diktiert die Schritte, die einzuleiten sind. Dabei geht es nicht nur um Erfolgschancen und eine Ersteinschätzung, sondern auch um Schutzmaßnahmen, die für den Mandanten ergriffen werden müssen.

Zudem nimmt das Gespräch einen entscheidenden Einfluss auf den nächsten Schritt, der ebenfalls einer gründlichen Vorbereitung dient.

Die Beweissicherung muss fachmännisch erfolgen

Erst wenn der Tathergang skizzieren lässt, dann kann festgelegt werden, welchen Informationen und Beweismittel eine entscheidende Bedeutung beizumessen ist. Für die Opfer von Betrugsmaschen ist die Sache scheinbar klar, allerdings gilt das nicht für unbeteiligte Dritte. Die Polizei, die Staatsanwaltschaft und schlussendlich auch ein Richter müssen in die Lage versetzt werden, das Verbrechen lückenlos als solches erkennen zu können.

Zugegebenermaßen ist die Angelegenheit deutlich komplexer und ein Verfahren erstreckt sich über mehrere Ebenen. Dennoch sind es am Ende die Beweise, welche den Täter belasten und die Ansprüche des Geschädigten untermauern. Das gilt nicht nur in einem möglichen Strafverfahren, sondern auch gegenüber Versicherungen oder Dritten, die in irgendeiner Form in den Vorgang eingebunden sind oder eingebunden werden können. Nur wenige Anwälte sind qualifiziert im Bereich der Kryptowährungen eine entsprechende IT-Forensik oder eine Blockchain-Analyse durchzuführen. Bei der Kryptobetrugshilfe flankieren IT-Experten die anwaltliche Arbeit. Weil die behördlichen Kapazitäten in diesem Bereich bis heute eher gering einzuschätzen sind, ist das Einschalten eines IT- und Blockchain-Forensikers von besonderer Bedeutung.

Er kann aufschlüsseln, von wo und von wem die Kryptowährungen stammen, an wen sie transferiert wurden und was danach mit den Mitteln geschah. Das kann im Optimalfall sogar zur Ergreifung des Täters führen, wenn sich die Spur des Täters verfolgen lässt.

Die Strafanzeige: Der Staat schreitet zur Tat

Die Voraussetzung dafür, dass Ermittlungsbehörden überhaupt tätig werden, ist eine Strafanzeige. Mit der Kenntnisnahme sind die Behörden verpflichtet zu handeln und mit den Ermittlungen zu beginnen. Hier entfaltet die sorgsame Zusammenstellung der Beweise und ein wohlformuliertes Schreiben durch den Anwalt seine ganze Wirkung.

Nicht selten lässt die Polizei die ein oder andere Strafanzeige unter den Tisch fallen und stellt nach kurzer Zeit die Ermittlungenein. Das machen die Beamten jedoch nicht, weil sie untätig sind, sondern weil die Anzeigen selbst nicht vollständig sind oder Fehler beinhalten. Hat die Behörde nicht alle Fakten vorliegen oder sind diese nicht klar und deutlich zu erkennen, dann kann sie nicht vernünftig arbeiten. In Fällen wie Diebstahl im echten Leben oder Mord, sind die Fakten oft eindeutiger. Doch Betrug ist deutlich komplexer, denn er setzt u. a. voraus, dass eine Täuschung vorlag und das erkennbar ist, dass der Betrüger sein Opfer täuschen wollte.

Es gilt also zum einen die Absichten des Täters zu beschreiben und zum anderen die digitalen Beweise vorzulegen, die diese Darstellung am besten direkt belegen. Die Formulierung einer Strafanzeige ist also keinesfalls trivial und kann je nach Sachverhalt eine schwierige Aufgabe sein. Deshalb ist ein Anwalt an dieser Stelle sprichwörtlich Gold wert, denn er hat die juristischen Kenntnisse und die Erfahrung, den Behörden den Ball gekonnt zuzuspielen.

Das Verfahren: Einen Ausgleich einfordern

Wenn die Ermittlungen erfolgreich waren und der oder die Täter vor Gericht landen, dann wird Recht gesprochen. In vielen Fällen sind die Anschuldigungen so belastbar, dass von einer Verurteilung ausgegangen werden kann. Das verschafft zwar den Opfern eine gewisse Genugtuung, aber damit werden Schäden nicht automatisch reguliert.

Hier kann es je nach Fallkonstellation notwendig sein, als Nebenkläger aufzutreten und Ansprüche geltend zu machen. In manchen Fällen sind es Dritte, die man zur Kasse bitten muss, weil sie in den Fall verwickelt sind. Ebenfalls zu prüfen sind die Ansprüche an bestehende Versicherungen aller Beteiligten. Spätestens an dieser Stelle sind Laien ohne einen versierten Anwalt aufgeschmissen, denn in aller Regel braucht es seine Unterstützung, um seine Interessen durchsetzen zu können.

Sind Sie betrogen worden? Unser Anwaltsteam hilft sofort!

Sofern Sie um Geld oder Kryptowährungen betrogen worden sind, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns noch heute. Wir nehmen Ihren Fall auf und zeigen Ihnen in einem unverbindlichen Erstgespräch auf, welche Möglichkeiten bestehen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir detaillierte Informationen keine Aussagen zu den Erfolgschancen machen können. Viele unserer Mandanten stellen zu Beginn einer Zusammenarbeit die gleichen Fragen: Kann der Anwalt mein Geld zurückholen? Wird der Täter direkt verhaftet? Habe ich Anspruch auf Schadensersatz?

Das kann durchaus sein, wird aber wie bereits erwähnt von verschiedenen Faktoren bestimmt und muss deshalb immer für den Einzelfall beantwortet werden. Ganz allgemein gesprochen haben wir in unserer mehrjährigen Berufspraxis überwiegend positive Erfahrungen sammeln können. Nicht nur, weil es uns gelang, für Entschädigung der Opfer zu sorgen, sondern auch, weil wir sie vor weiteren oder gar schlimmeren Schäden haben bewahren können.

Wir lernen laufend dazu und vergrößern auch unser Netzwerk innerhalb der Polizei. Rechtsanwalt Dr. Maisch und Kryptoforensiker Timo Züfle sind sehr gefragte Cryptocrime Experten. Beide schulen Beamten der Kriminalpolizei an der Hochschule für Verwaltung und Sicherheit in Wiesbaden, ebenso wie an Landeskriminalämtern.

Unser Team betreut Fälle von Broker-Betrug, Krypto-Betrug oder Betrug per WhatsApp oder anderer Messenger. Am besten treten Sie mit uns per Formular in Kontakt, dort können Sie direkt Angaben zu dem Fall machen. Selbstverständlich melden uns an Werktagen sofort mit den weiteren Details bei Ihnen, um Ihnen bestmöglich und schnell zu helfen.

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